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Volleyballer mit Höhen und Tiefen

Bereits am Freitag Abend spielten unsere Volleyball Herren in Meckenheim. Sonntag Nachmittag folgten dann die Landesliga Damen.

In beiden Spielen konnte leider nicht das erhoffte Ergebnis erzielt werden.

Meckenheimer SV 3 :  TSV Seelscheid (Herren) 1:3 (13:25,13:25,25:23,17:25)

Mit 12:0 Punkten und 12:0 Sätzen startete unsere Herrenmannschaft an einem Freitag Abend in Richtung Meckenheim. Nach einer Vollsperrung 2 km vor dem Ziel des Abends, gab es eine kurze Verwirrung ob man den rechtzeitig mit sechs Spielern auf dem Feld stehen würde. Aber durch einen kurzen Spaziergang runter von der Autobahn in ein naheliegendes Wohngebiet konnten genug Spieler dann regelkonform in der Halle antreten.

Bereits beim Einspielen wurde klar, Meckenheim hatte sich verstärkt. Zwei neue Spieler, beide mit Verbandsligaerfahrung, wurden für dieses Spiel aktiviert. Die ersten beiden Sätze gingen jedoch deutlich nach Seelscheid. Schnell hatte man eine komfortable 2:0 Führung. Leider wurde der Gegner im dritten Satz immer stärker, während die eigene Leistung deutlich nach unten abfiel. Hart umkämpft konnte Meckenheim den dritten Satz verdient mit 25:23 gewinnen. 

Ein ungewohntes Gefühl für unsere Herren. Doch im vierten Satz wurde konzentriert daran gearbeitet, die vollen 3 Punkte mit nach Seelscheid zu nehmen. Ungefährdet lautete der Endstand 25:17 und somit 3:1 für den TSV Seelscheid.

Als nächstes (Montag 03.12. 20:30 Anpfiff) folgt in heimischer Halle (GGS Wolperath) das Endspiel um den Kreispokal gegen den 1. FC Spich (Tabellenführer Landesliga 2).

Dann geht es am Samstag 15.12 16:00 wieder in eigener Halle (Mehrzeckhalle Seelscheid) gegen den letzten der Tabelle, den VC Menden-Much IV.


TSV Seelscheid : SG Rodt-Müllenbach 0:3 (9:25,15:25,10:25)

Nach einem knappen Abstieg aus der Verbandsliga galten die Damen der SG Rodt-Müllenbach von Beginn an als eindeutiger Aufstiegsaspirant. Insofern hoffte man auf Seelscheider Seite eventuell aus der leichten Formkrise der Mannschaft Kapital schlagen zu können.

Von Beginn an war jedoch klar, dies würde ein ungefährdeter Sieg für die Damen aus dem Oberbergischen Kreis werden. In der Abwehr der Seelscheiderinnen gab es aufgrund des hohen Tempos des Gegners kaum Probleme, was jedoch an diesem Tag  nicht zu verteidigen war und große Probleme verursachte, waren die Abschlagshöhen einiger gegnerischer Spielerinnen. Taktisch gab es nicht zu sehen was man nicht erwartet hatte oder bereits kannte, aber mit dieser Angriffshöhe hatte tatsächlich auf Seelscheider Seite niemand gerechnet. Angriffshärte und Abschlagshöhe waren einfach auf einem anderen Niveau. Abwehr war auch an diesem Tag nicht der Knackpunkt. Immerhin ist das die Stärke der Seelscheider Volleyballerinnen. Die momentane Formkrise im Angriff sorgte dafür, dass es keinerlei Entlastung gab und der Gegner immer wieder perfekt aufbauen konnte. So war es dann oft der dritte Versuch oder gar der vierte, der zum Punkt gegen unsere Damen führte.

Komplett ohne Druck konnten die Oberbergerinnen frei aufspielen und besiegten unsere Damen dann deutlich 3:0 75:34.

Einen Lichtblick gab es trotzdem. Zum Vergleich: Zweimal hatte die Herren Mannschaft des TSV Seelscheid bereits ähnlich überlegen Gegner geschlagen. In beiden Spielen erreichte der Gegner knapp 40 Punkte. Diese Spiele dauerten keine 35 Minuten Spielzeit. Unsere Seelscheider Damen erzielten zwar nur 34 Punkte, aber für seine 75 Punkte brauchte ihr Gegner satte 54 Minuten. Von kampflos kann man da nicht sprechen. 

Trotzdem muss sich einiges tun. Ohne Druck im Aufschlag und zu wenig Druck im Angriff kann man nur dann gewinnen wenn man sich in der Abwehr pro Punkt 2 oder 3 Angriffschance erspielt. Das zermürbt zwar die viele Gegner in der Landesliga, aber gegen stärkere Mannschaften reicht das definitiv nicht aus.

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